Viva Las Vegas

Im Oktober war ich wie die Meisten von euch wissen in Las Vegas und hab mich mit Isa und Sandra getroffen, die dort gerade Urlaub gemacht haben. Wer jetzt denkt das war ein “Kurztrip” irrt sich gewaltig. Gut, ich war dort nur für zwei-ein-halb Tage, aber die Reise war an sich nicht kurz – eine Strecke mit dem Flugzeug dauert immerhin 4-5 Stunden.

Aber von Anfang an. Der Hinflug war ein Direktflug von Charlotte um 8 Uhr morgens. Da man ja circa eine Stunde früher da sein soll und Charlotte ungefähr zwei Stunden von mir entfernt ist musste ich um 4:30 Uhr aufstehen. Schrecklich! Ihr wisst ja, dass ich ein Morgenmuffel bin. Es hat auch nicht unbedingt geholfen, dass ich erst um 2 Uhr morgens ins Bett gegangen bin (Wir hatten eine kleine Abschiedsfeier für ein paar Kollegen, die für ein paar Wochen nach Deutschland geflogen sind). Schlafen im Flugzeug kann ich auch nicht – aber immerhin konnte ich mich so weit “ausruhen”, dass ich nicht völlig kaputt in Las Vegas ankam.

Und wenn man bei 10°C losfliegt (ja, wir hatten im Oktober ein paar kalte Tage) und bei 30°C ankommt wird man schon wach und genießt den Tag! Und da es so ein schönes Wetter war habe ich mir überlegt, vom Flughafen zum Hotel zu laufen. Den Strip kann man ja vom Rollfeld aus schon sehen. Gesagt getan? Nicht so einfach! Als ich versucht habe aus dem Flughafen rauszukommen habe ich festgestellt, dass es keine Fußwege gibt. Diese faulen Amerikaner! :-) Also was machen? Ganz einfach! Man geht ins Parkhaus für Kurzzeit-Parker und springt im Erdgeschoß über eine Mauer. Dann ist man schon mal im Wartebereich für Taxis. Hier schlängelt man sich durch und macht sich auf in Richtung Stadt. OK, so einfach war es dann auch nicht. Ich hab aber einen Motorradpolizisten getroffen der mir nach einem Lachanfall (zu Fuß gehen scheint wirklich etwas außergewöhnliches in den USA zu sein) gesagt hat ich solle einfach an der Hauptstraße entlang gehen, bis ein Bürgersteig kommt. Fünf Meilen und zwei Stunden später war ich dann auch in meinem Hotel. Circa 10 Minuten später waren dann Isa und Sandra auch schon da.

Danach hat sich der Tag auf Sight-Seeing (oder besser Hotel-Seeing) beschränkt. Ein paar Fotos könnt ihr unten sehen – die Meisten sind bei Tag gemacht (sorry – hatte nur die Handycamera!). An Tag zwei gings dann ins Mirage zu einem kleinen Pokertunier. Dort wurde ich fünfter (von etwas über 30 Teilnehmern) – als vierter hätte ich es schon ins Geld geschafft (That’s life).

Montags stand dann für mich Ausschlafen, Frühstücken und Rückreise auf dem Plan. Es war auf alle Fälle ein schönes Wochenende und super mal wieder jemanden aus Deutschland zu sehen!!!

 

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